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Angelausflug an den Forggensee

Der Forggensee im Ostallgäu bei Füssen ist flächenmäßig mit 15,2 Quadratkilometer und einem Fassungsvolumen von 168 Mio. Kubikmeter einer der größten Seen Bayerns und der größte Stausee Deutschlands.

Von Juni bis 15.Oktober befindet sich der See im Vollstau bei dem er seine ganze Größe zum Vorschein bringt. In der restlichen Zeit wird er bis auf 30% der Gesamtfläche abgelassen. Aber keine Angst, die Fische finden noch genügend Platz im verbleibenden Teil des Sees und im Lechlauf.

Hauptsächlich wird der Forggensee von dem kühlen Lech gespeist, wodurch er interessant zum Forellenfischen wird. Die Nebenbäche wie Füssener Ach und Brunnener Ach, die in den Forggensee hineinfließen dürfen ebenso befischt werden. In diesem Stausee ist alles auffindbar, was das Anglerherz begehrt. Egal ob Friedfische wie Karpfen, Schleien und Brachsen oder unsere heimischen Räuber wie Hecht, Zander und Barsch.

Ebenfalls zu finden sind Forellen, Waller, Aale und viele weitere Süßwasserfische.

Durch die enorme Größe und die vielen verschiedenen Strukturen ist der Forggensee schwer zu befischen. An manchen Stellen ist er sehr schlammig oder kiesig, an anderen besitzt er steile Felskanten und viele Baumstümpfe im Wasser. Ebenso variiert die Wassertiefe sehr stark. Im südlichen Teil ist der Seegrund flach und nur mit ein paar kleinen Löchern versehen. Dort erreicht er eine Tiefe von ca. 2-12 Metern. Im nördlichen Teil hat der Stausee sehr steil abfallende Kanten wodurch eine Tiefe bis zu 45 Meter erreicht wird. Am leichtesten ist es dadurch mit dem Boot auf den See zu fahren und mit Hilfe eines Echolotes die Fische zu suchen.

Wer jedoch Lust auf eine Expedition hat, kann natürlich auch sein Glück vom Ufer aus versuchen.

Der Forggensee darf vom 1.4. – 31.12. befischt werden.

Für diesen See sind sowohl Tages- Wochen- als auch Jahreskarten erhältlich.